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Mittwoch, 2. April, 16.30 Uhr per Zoom
Seminarreihe ›Kafkas Echo‹ A »System des Teilbaus«: Pre-figuring Franz Kafka's Posthumous Authorship Mit Dr. Ian Ellison (University of Oxford)
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This talk will problematize the question of how to think about posthumous authorship by exploring the ways Franz Kafka’s stories implicitly prefigure his own case. Drawing on Walter Benjamin’s notion of an »historical index«, we can build on the idea that texts speak into (and about) a future of which they are necessarily ignorant at the point of composition. Since Kafka’s works evince such a strong awareness of posterity, as well as of the »afterlife« of a writer and their works, this talk makes the case that Kafka’s oeuvre in particular exemplifies the method of literature itself: that it retains an historical consciousness that speaks after death, shaping its author’s own posthumous authorship.
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten. Wir bitten um Anmeldung. Um den Zoom-Link für den Termin zu erhalten, kontaktieren Sie bitte forschung@dla-marbach.de. Ein Kooperationsprojekt des Deutschen Literaturarchivs Marbach, der National Library of Israel und der Bodleian Library Oxford. Gefördert durch das Auswärtige Amt.
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Montag, 2. April, 19.30 Uhr Literaturmuseum der Moderne, Berthold-Leibinger-Auditorium
Zeitkapsel extra. Zum 50. Todestag von Rolf Dieter Brinkmann: »Ihr nennt es Sprache« Mit Ulrich von Bülow, Jan Bürger, Ralf-Rainer Rygulla und Michael Töteberg
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Mit der Herausgabe der Anthologie ACID. Neue amerikanische Szene im alternativen März Verlag gelang Ralf-Rainer Rygulla und Rolf Dieter Brinkmann 1969 ein Coup: Plötzlich wurde die Underground-Literatur der USA auch in Westdeutschland diskutiert, und zwar auf Basis der Auswahl und Übersetzungen der beiden jungen Autoren. Im Jahr 2023 hat Rygulla (*1943) dem Deutschen Literaturarchiv seinen Vorlass mit zahlreichen, größtenteils unbekannten Briefen und Manuskripten von Brinkmann übergeben. 50 Jahre nach Brinkmanns Tod zeigen Ulrich von Bülow und Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv unbekannte Dokumente von Rolf Dieter Brinkmann und diskutieren ihre Bedeutung zusammen mit Michael Töteberg und Ralf-Rainer Rygulla.
Eintritt: € 9,- / 7,- € (erm./DSG)
Ralf-Rainer Rygulla und Rolf Dieter Brinkmann. Foto: DLA Marbach.
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Mittwoch, 9. April, 19.30 Uhr Literaturmuseum der Moderne, Berthold-Leibinger-Auditorium
Das Lyrische Quartett – Gedichte im Gespräch Mit Frieder von Ammon, Gregor Dotzauer, Nancy Hünger und Maren Jäger (Moderation). Die Gedichte rezitiert Brigitta Assheuer.
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Muss man daran erinnern, dass alle Literatur mit Liedern und Gedichten ihren Anfang nahm? Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte wurde die Lyrik immer wieder totgesagt. Doch die Szene heute ist lebendig, jung und experimentell, und das Lyrische Quartett nimmt sie seit Jahren unter die Lupe. Wechselnd zwischen dem Schwabinger Lyrik Kabinett und der Marbacher Schillerhöhe streitet es über lyrische Neuerscheinungen. – Deutschlandfunk Kultur sendet die Aufzeichnung der Veranstaltung am Sonntag, den 13. April 2025, um 22.03 Uhr.
Eine Kooperation des Deutschen Literaturarchivs Marbach, des Lyrik Kabinetts München, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und von Deutschlandfunk Kultur.
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Montag, 14., bis Dienstag, 15. April, jeweils 10 bis 16 Uhr Literaturmuseum der Moderne
Ferienworkshop: Aus dem Reich der Phantasie. Michael Ende und seine Geschichten
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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, Die unendliche Geschichte oder Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch: Michael Endes Kinder- und Jugendbücher versprechen nach wie vor spannende Unterhaltung und einen Ausflug in phantastische Welten. Wir erkunden aber auch unbekanntere Texte von Michael Ende und suchen im Archiv und im Museum Dinge aus seinem Nachlass, die uns einiges über sein Leben und sein Schreiben verraten.
Für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Kosten: € 30,-. Anmeldung: verena.staack@dla-marbach.de
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Donnerstag, 24. April, 18.30 Uhr Augsburg, Haus Sankt Ulrich
Mascha Kaléko und Hilde Domin Veranstaltung anlässlich des Gedenkens ›80 Jahre Kriegsende‹
Mit Nikola Herweg (Vortrag), Jenny Langner (Rezitation) und Robert Schmucker (Moderation)
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Mascha Kaléko und Hilde Domin wurden in den Jahren der NS-Diktatur als Jüdinnen verfolgt. Beiden gelang die Flucht. Kaléko, der Shootingstar der Berliner Künstlerszene, konnte 1938 in die USA emigrieren. Die zwei Jahre jüngere Hilde Domin ging schon 1932 – zunächst als Studentin – nach Italien und war weitsichtig genug, nicht zurückzukehren. Sie wurde unter dem Eindruck des Exils zur Dichterin. Beide kehrten nur zögerlich und mit zwiespältigen Gefühlen nach Deutschland zurück: Kaléko nicht endgültig, aber immer wieder; Domin dauerhaft. Beiden haben – trotz manchmal unbequemer Themen – eine bis heute große und treue Leserschaft. Nikola Herweg (DLA Marbach) zeigt teilweise unveröffentlichte Materialien aus den Nachlässen der beiden Dichterinnen und spricht über ihre Leben und Werke und ihren Umgang mit der deutschen Geschichte.
Eintritt: € 6,-. Anmeldung: akademisches-forum@bistum-augsburg.de
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Aktuelle Ausstellungen im Literaturmuseum der Moderne
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bis 22. Juni 2025
Kafkas Echo Eine Wechselausstellung im Literaturmuseum der Moderne
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Kafkas Werk hat jede Generation aufs Neue provoziert. Die Publizistin und erste Übersetzerin Kafkas, Milena Jesenská, beschrieb den Autor als »außergewöhnliche und tiefe Welt«. Was macht sein Werk weltweit zur Inspiration, nicht nur für Leser/-innen, sondern auch für alle Kunstformen vom Theater und Film bis hin zu Comics und Games? Anlässlich von Kafkas 100. Todestag stehen nicht nur die von ihm selbst gelesenen Bücher im Mittelpunkt der Ausstellung ›Kafkas Echo‹, sondern auch die produktive und künstlerische Rezeption seines Werks über Zeiten und Sprachräume hinweg.
›Kafkas Echo‹ wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Begleitprogramm (Social Media, Seminarreihe und Vermittlungsprogramm) wird gefördert durch das Auswärtige Amt.
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bis 18. Mai 2025
Schiller, Hölderlin, Kerner, Mörike Eine Interimsausstellung im Literaturmuseum der Moderne
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Für das Schiller-Nationalmuseum erarbeiten wir zurzeit ein neues Ausstellungskonzept. Daher sind vier Schriftsteller – Schwaben von Geburt und drei davon Autoren von Weltrang – vorläufig ins Literaturmuseum der Moderne umgezogen. Wir haben Dinge eingepackt, die ihre poetisch besonderen Seiten zeigen: Friedrich Schillers unterschiedliche Spiele, Justinus Kerners Tintenklecksbilder und die eigenwilligen Aufschreibesysteme von Friedrich Hölderlin und Eduard Mörike. Alle vier Schriftsteller stammen aus der Umgebung des Museums: Schiller wurde 1759 in Marbach geboren, Hölderlin 1770 in Lauffen, Kerner 1786 und Mörike 1804 in Ludwigsburg.
Einen Einblick in die Ausstellung gibt es hier: www.dla-marbach.de
Von Eduard Mörike bemaltes Wurmholz. Foto: DLA Marbach.
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Dauerausstellung
Die Seele 2 Die Schausammlung im Literaturmuseum der Moderne
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In der Schausammlung zum 20. Jahrhundert zeigen wir über 180 Exponate aus den Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs Marbach – von 1899 bis 2001 und von Arendt bis Zuckmayer. Zu den Exponaten gehören unter anderem Stücke aus den Nachlässen von Hannah Arendt, Gottfried Benn, Paul Celan, Hilde Domin, Alfred Döblin, Hans Magnus Enzensberger, Hermann Hesse, Robert Gernhardt, Franz Kafka, Ernst Jünger, Heinrich Mann, Else Lasker-Schüler, Rainer Maria Rilke, W. G. Sebald und Carl Zuckmayer. Im Mittelpunkt stehen dabei diese Fragen: Warum Literatur im Archiv erfahren? Was macht diese Erfahrungen so einzigartig, und wie werden sie für uns alle zugänglich? Welche Bilder von der ›Literatur‹ und von der ›Welt‹ sind mit diesem Archiv der Literatur verbunden? Die Schausammlung wird durch zwei interaktive digitale Präsentationsformen erweitert.
›Mit der Seele schreiben‹ wurde im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. ›Literaturbewegen‹ ist Teil des vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderten Projekts »Literatur digital lesen. Forschung in Aktion«.
Blick in die Ausstellung. Foto: DLA (Chris Korner).
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Öffentliche Führungen im Literaturmuseum der Moderne
Jeweils am letzten Sonntag im Monat.
14 Uhr Dauerausstellungen Die Seele 2 und Schiller, Hölderlin, Kerner, Mörike
15 Uhr Wechselausstellung Kafkas Echo
Dauer: jeweils 60 Minuten Preis: 5 € pro Führung zzgl. Museumseintritt (9 € / erm./DSG 7 €)
Karten
Für Mitglieder der DSG und des Freundeskreises Rezeption des Deutschen Literaturarchivs Marbach: Telefon: 07144-848-0 Allgemeiner Vorverkauf: www.reservix.de www.dla-marbach.de
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